Die Rakotzbrücke, auch als Teufelsbrücke bekannt, liegt im Kromlauer Park in Sachsen und gehört zu den spektakulärsten Fotomotiven Deutschlands. Die 1860 errichtete Basaltsteinbrücke ist so gestaltet, dass sie sich zusammen mit ihrem Spiegelbild im Wasser zu einem perfekten Kreis verbindet.
Das Betreten der Brücke ist aus Sicherheits- und Denkmalschutzgründen nicht erlaubt, doch die umliegenden Wege bieten zahlreiche Aussichtspunkte für beeindruckende Fotos und Spaziergänge durch die Parklandschaft.

🎒 Euer Kromlau-Ausflug: 5 praktische Tipps für den perfekten Besuch
| 📍 Planungs-Fokus | ℹ️ Geprüfte Ausflugs-Fakten | 💡 Euer Praxis-Tipp |
|---|---|---|
| 1. Die AnreiseLogistik & Parken | Die Brücke befindet sich in der sächsischen Gemeinde Gablenz (Landkreis Görlitz). Es gibt einen großen Besucherparkplatz direkt am Eingang des Parks. | Sehr bequemer Fußweg Ihr müsst keine weiten Strecken wandern! Vom Parkplatz aus erreicht ihr die Brücke über einen sehr kurzen, entspannten Spaziergang. |
| 2. Die ReisezeitDer perfekte Monat | Das Gelände trägt den Namen Rhododendronpark Kromlau. Neben dem Steinbogen gibt es hier weitläufige Flächen wunderschöner Pflanzen zu sehen. | Den Mai anpeilen! Plant euren Besuch, wenn möglich, für den Monat Mai! Genau dann stehen die zahllosen Sträucher in voller Blüte und der Park leuchtet bunt. |
| 3. Die Foto-TechnikDer magische Trick | Die ca. 35 Meter breite Brücke ist nur ein Halbbogen! Das weltberühmte Fotomotiv entsteht einzig und allein durch die Spiegelung auf der glatten Wasseroberfläche. | Frontal fotografieren! Positioniert euch zwingend genau mittig am Ufer! Nur aus dieser frontalen Perspektive verschmilzt die Brücke mit ihrer Spiegelung zu einem perfekten Kreis. |
| 4. Die wichtigste RegelStrenge Vorschrift! | Die historische Teufelsbrücke war stark einsturzgefährdet, weshalb sie von 2018 bis 2021 aufwendig saniert wurde. Sie steht unter strengem Denkmalschutz! | Betreten absolut verboten! Egal wie verlockend es für ein Foto wäre: Das Betreten und Überqueren ist strengstens verboten! Fotografiert ausschließlich sicher von den Uferwegen aus. |
| 5. Der Park-RundgangMehr als nur die Brücke | Das Areal bietet rund um den See noch viel mehr: steile Felswände, malerische Aussichtspunkte und eine eigens geschaffene Grotte aus Basaltsäulen. | Auf Spurensuche gehen Sucht auf eurem Spaziergang nach der historischen Gedenktafel! Sie erinnert an den Zimmermann Traugott Wolsch, der 1882 beim Abbau der Brücke ums Leben kam. |
Geschichte im Rhododendronpark Kromlau
Die Rakotzbrücke in Kromlau wurde um 1860 fertiggestellt, als Friedrich Hermann Rötschke den Park begann. Die Brücke besteht aus Basalt sowie auch aus Feldsteinen und führt über den Rakotzsee, der eine Breite von circa 35 Metern hat. Besonders beliebt ist diese Art von Brücke bei Fotografen, und das nicht ohne Grund bei diesem Bau.
Übersicht der Rakotzbrücke in Kromlau
| Aspekt | Kurzinfo / Tipp |
|---|---|
| Was ist das? | Die Rakotzbrücke (auch „Teufelsbrücke“) ist eine markante halbrunde Naturstein-/Basaltbrücke im Rhododendron-/Kromlauer Park in Sachsen und ein beliebtes Fotomotiv wegen der perfekten Spiegelung im Wasser. |
| Geschichte / Bauzeit | Errichtet in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts (ca. Mitte 1860er bis 1870er Jahre) im Rahmen der Parkgestaltung des Rhododendronparks Kromlau. |
| Technische Daten | Brückenlänge / See-Breite: ca. 35 m; Brückenhöhe: rund 4–5 m; gebaut aus Basalt und Feldsteinen mit auffälligen steilen Felswänden und Basaltsäulen in der Umgebung. |
| Zugänglichkeit | Park in der Gemeinde Gablenz (Landkreis Görlitz). Großer Besucherparkplatz am Parkeingang; kurzer Fußweg zur Brücke. Hinweis: nur Besichtigen — Betreten/Überqueren ist nicht erlaubt. |
| Besuchszeit & Fototipps | Besonders reizvoll: Frühlingsblüte der Rhododendren (Mai) und goldene Stunden bei Sonnenauf-/untergang für Spiegelungsaufnahmen. Früh kommen, um Menschenmengen zu vermeiden. |
| Aktueller Zustand & Regeln | Nach Sanierungsarbeiten ist die Brücke wieder für Besucher sichtbar, allerdings abgesperrt und nicht begehbar — bitte Absperrungen respektieren. |
| Weitere Highlights vor Ort | Grotte aus Basaltsäulen, Rundwege um den See, Aussichtspunkte und große Rhododendron-/Azaleenflächen im Park. |
| Sicherheit & Naturschutz | Empfehlung: Abstand halten, keine Kletterversuche, keinen Abfall hinterlassen — empfindliche Park- und Uferbereiche schützen. |
| Kurzfazit | Ein must-see für Fotofans und Naturliebhaber — großartige Spiegelungsbilder, aber respektiere die Sperrungen und die Natur des Parks. |
Anfahrt zur Kromlau Teufelsbrücke am Rakotzsee in Sachsen
Der Park Kromlau und die Rakotzbrücke sind von Dresden sowie von Cottbus aus leicht zu erreichen. Wenn Sie die B115 ausnehmen, können Sie diese Sehenswürdigkeit leicht erreichen. Es gibt zudem noch einen großen kostenlosen Parkplatz direkt vor dem Eingang des Parks.
Den Park findet man in der Gemeinde Gablenz und im Landkreis Görlitz. Vom Parkplatz aus brauchen sie dann nur einige Minuten, um die Brücke und andere historische Bauwerke zu bewundern. Wenn man dort einen längeren Aufenthalt plant, gibt es in der Nähe mehrere Hotels zum Übernachten, sodass es der ideale Ort für einen längeren Aufenthalt ist.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Google Maps. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Ein Besuch ist ein Muss für Fotografen, um das perfekte Fotomotiv zu machen
Die Rakotzbrücke ist eine der bekanntesten und schönsten Architekturen im Kromlauer Park in Sachsen. Die Brücke wurde im Jahr 1866 und 1875 aus Basaltstein erbaut und hat einen halbkreisförmigen Brückenbogen, der sich im Wasser des Rakotzsees spiegelt. Die Spiegelung erzeugt die Illusion eines vollständigen Kreises, die besonders bei Sonnenauf- und -untergang ein faszinierendes Fotomotiv bietet.
Es ist nicht nur wegen ihrer Form, sondern auch wegen ihrer Umgebung einzigartig. Der Kromlauer Park ist ein Landschaftspark mit vielen Azaleen- und Rhododendronbüschen, die im Frühling in verschiedenen Farben blühen. Neben der Brücke gibt es auch andere Sehenswürdigkeiten wie eine Grotte aus Basaltsäulen, einen Rundweg um den See und einen Aussichtspunkt mit Blick auf die Brücke.
Die Rakotzbrücke war von 2018 bis 2021 wegen Sanierungsarbeiten gesperrt, um sie vor dem Verfall zu schützen. Seit 2021 ist sie wieder für Besucher geöffnet, allerdings nur zum Anschauen und nicht zum Betreten. Trotzdem lohnt sich ein Besuch für alle Fotografen und Naturliebhaber, die ein perfektes Fotomotiv suchen.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
FAQ
Kann man über die Rakotzbrücke hinübergehen?
Die Brücke steht noch, aber das Überqueren ist verboten. Im Herbst erwacht die Brücke durch die Herbstfarben zum Leben und lässt das alte Bauwerk sowie den See noch bizarrer aussehen im Landschaftspark.
Warum wird die Rakotzbrücke auch Teufelsbrücke bezeichnet?
Der Begriff „Teufelsbrücke“ bezieht sich auf den unglaublich dünnen Bogen dieser Brücke. Die Tatsache, dass damals die Menschen glaubten, dass nur der Teufel einen solchen Bogen erbauen konnte, weshalb der Name herkommt.
Wie lang ist die Rakotzbrücke?
Welche Filme wurden an der Rakotzbrücke gedreht?
Es wurden mehrere Filme gedreht, darunter „Der Zauberlehrling“ im Jahr 2017, in dem die Protagonisten im Ruderboot zum „magischen Tor“ fahren. In „Matrix Resurrections“ von 2021 ist die Brücke in einer Kampfsimulation mit Morpheus zu sehen. Die Rakotzbrücke hat es nun auch in den Trailer von „Matrix 4“ geschafft, einem Hollywood-Film mit Keanu Reeves. Die Brücke ist also eine beliebte Kulisse für Filmemacher und zieht Filmfans an, die die verschiedenen Filme, in denen sie vorkommt, aufmerksam betrachten und wiederholt ansehen.
Ist die Rakotzbrücke begehbar?
Sie ist nicht begehbar und es ist ausdrücklich verboten, über die Teufelsbrücke zu gehen. Nach der Renovierung der Brücke wurde eine Absperrung angebracht, um sicherzustellen, dass niemand auf die Brücke hinaufsteigt. Die Renovierungsarbeiten an der Rakotzbrücke sind abgeschlossen, und der Kromlauer Park, in dem sie sich befindet, ist wieder für Besucher geöffnet. Die Rakotzbrücke ist eines der Landschaftselemente des Parks und ein beliebtes Ziel für Besichtigungen. Obwohl man nicht über die Brücke gehen kann, lohnt sich ein Besuch, um das magische Bild des Brückenbogens im Wasser des Rakotzsees zu bewundern und den Park zu erkunden.
Wie alt ist die Rakotzbrücke?
Die Rakotzbrücke, auch bekannt als Teufelsbrücke, ist eines der weltweit bekanntesten Fotomotive. Sie wurde zwischen 1866 und 1875 erbaut und gehört zur romantischen Gartenarchitektur des 19. Jahrhunderts. Die Brücke erstreckt sich über den Rakotzsee im Rhododendronpark Kromlau, der sich in der sächsischen Gemeinde Gablenz befindet. Obwohl die Brücke einsturzgefährdet war, wurde sie im Zeitraum von 2018 bis 2021 grundlegend saniert und restauriert. Heutzutage steht es unter Denkmalschutz und das Betreten ist verboten. Eine Gedenktafel erinnert an den Zimmermann Traugott Wolsch, der beim Abbau der Brücke im Jahr 1882 ums Leben kam. Die genaue Einweihung der Brücke ist nicht bekannt, aber sie existiert seit über 150 Jahren und prägt noch immer die beeindruckende Landschaft des Rhododendronparks Kromlau.








